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Rumänien - die wilde Schönheit mitten in Europa

Schlagloch gespickte Wege, abenteuerliche Gebirgspisten, wilde Karpaten, die höchsten Pässe des Landes, beeindruckende Kultur sowie freundliche Menschen. Rumänien - was für ein Land, mitten in Europa. Ein Land voller natürlicher und landschaftlicher Schönheit, ein Land voller Gegensätze, ein Land im Umbruch, ein Land voller Denkmäler und Kultur, ein Land mit gastfreundlichen Menschen. Ein Land, in dem sich Wolf und Bär "gute Nacht" sagen. Und all das direkt vor unserer Haustür.

Wir bereisen ein Land, das voller Abenteuer steckt und bei Westeuropäern als Reiseland noch weitgehend unbekannt ist. Zu Unrecht, denn Rumänien hat neben seiner ursprünglichen und wilden Schönheit weitaus mehr zu bieten. Z.B. die reich verzierten Holzkirchen in der Maramures oder die alten, ursprünglichen Dörfer voller Atmosphäre Transilvaniens, im Kontrast dazu, die quicklebendigen Städte, wie das alte Schässburg (Sighisoara), mit dem ältesten, noch bewohnten Burgberg Europas. Nicht zuletzt machen dieses Land besonders die extremen Gegensätze interessant. So kann es durchaus vorkommen, dass auf einem Supermarkt Parkplatz, ein Pferdewagen neben einem Hummer geparkt hat.

Spektakuläre Pässe und Pisten über die Karpaten, wie z.B. der Transfagarasan sowie die Transalpina, bilden die fahrerischen Highlights dieser Reise. Ebenso die 60 km Piste durch das Cinderel Gebirge mit seinen endlosen Wäldern. Eine typisch rumänische Bilderbuchlandschaft, in der wir durchaus dem einen oder anderen Bären begegnen können.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch ein Land, in dem es noch viel zu entdecken gibt - mitten in Europa!

Tour-Profil

Gesamtstrecke: zirka 2200 km

Tagesetappen: zwischen 150 und 395 km

Straßenzustand: Meist Asphalt, ca. 400 km Schotterpisten.

Fahrkönnen: Diese Tour ist für jeden geübten Fahrer mit guter Kondition geeignet. Offroad-Erfahrung ist von Vorteil.

Klima: In Rumänien herrscht Kontinentalklima, in den Tälern und Ebenen ist es warm, in den Bergen kühler – hier kann es auch im Herbst häufiger zu Regenfällen kommen.

Mindestteilnehmerzahl: 4 Fahrer

Fahrzeuge: Für alle Reiseenduros geeignet. Die Fahrzeuge sollten technisch einwandfrei sein. Offroad Reifen a la TKC 80 sind obligatorisch.

Unterkunft: In sauberen landestypischen Hotels und Pensionen. 

Preise

Fahrer: 1349 Euro

EZ-Zuschlag: 290 Euro

Leistungen: 9 Übernachtungen im Doppelzimmer (Du/WC), Halbpension, Eintrittsgelder, mehrsprachige Reiseleitung.

Termin: 21.07. - 30.07.2021

Anmeldung: Unter mail@alpertours.de

Orthodoxe Kirchen sind weit verbreitet
Orthodoxe Kirchen sind weit verbreitet

Program:

1. Tag: Individuelle Anreise mit vollgetankten Fahrzeugen bis 18 Uhr zum Treffpunkthotel in Komarno (Slowakei, ca. 180 km östlich von Wien und 100 km südöstlich von Bratislava). Kennenlernen, Tourbesprechung und anschließend gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Der erste Fahrtag wird eine Überbrückungsetappe sein, die wir trotz der flachen Topographie Ungarns, abwechslungsreich gestalten. An der Donau entlang, über angenehm zu fahrende Strassen mit relativ wenig Verkehr, geht es über einen kleinen Grenzübergang nach Ungarn. Abwechselnd über kleinere Strassen, hin und wieder Pisten und auch mal kurzzeitig auf Hauptstrassen, bahnen wir unseren Weg über die weiten Ebenen der ungarischen Puszta. An der rumänischen Grenze stellen wir die Uhren auf MEZ +1h. Am frühen Abend checken wir in unser komfortables Hotel in Oradea ein und erfreuen uns an den kulinarischen Highlights der rumänischen Küche. (Tagesetappe ca. 390 km)

3. Tag: Im Tal des Crisul Negru fahren wir entlang und geniessen die Aussichten auf sanfte Hügellandschaften, Almen und Wiesen. Die ersten spektakulären Passstrassen folgen. Großartige Strecken, lang gezogene Kurven auf unterschiedlichem Untergrund, lassen uns erahnen, welch grandiose Etappen uns auf dieser Reise erwarten. In einem netten Restaurant essen wir zu Mittag, um uns dann bei Campeni an dem angenehmen Kurvenswing zu erfreuen. Typisch Rumänien: Immer wieder begegnen wir Pferdewagen, Schafherden und Kühen, die auf dem nach Hause Weg die Strassen kreuzen. Hinter Alba Iulia erreichen wir unser schönes Hotel außerhalb der Stadt. Jetzt haben wir uns ein gutes Abendessen verdient.  (Tagesetappe ca. 250 km)

4. Tag: Die heutige Etappe führt uns direkt durch Teile Transilvaniens, zu deutsch: Siebenbürgen. Über kleine Nebenstraßen und erste Schotterpisten fast gänzlich ohne Verkehr, bahnen wir unseren Weg durch wunderschöne Landschaften und alte deutsche Dörfer mit ihrem fast archaisch anmutendem Leben. Wiesen, Weiden und sanfte Hügel prägen das Bild. Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir unser Etappenziel: Sighisoara (Schäßburg). Diese mittelalterliche Stadt, in der Deutsche, Ungarn und Rumänen ihre Spuren hinterlassen haben, besitzt die noch älteste bewohnte mittelalterliche Burganlage Europas. Für die Besichtigung haben wir nun genügend Zeit, ein einheimischer Stadtführer zeigt uns die interessantesten Stellen. Danach geht es zum Abendessen direkt auf dem historischen Burgberg. (Tagesetappe ca. 150 km)

5. Tag: Auch der heutige Tag wird von grünem Hügelland geprägt. Über kleine kurvige Sträßchen, Schotter- und Schlaglochpisten fahren wir zunächst Richtung Osten, um kurze Zeit später, die Südrichtung einzuschlagen. Immer wieder sehen wir an den deutschen Dorfnamen, dass hier früher die Siebenbürger Sachsen lebten. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel in Bran, das an einem Hügel liegt und somit eine grandiose Aussicht in die Landschaft bietet. Wer möchte, kann sich die schöne Burg von Bran, die als Dracula Burg vermarktet wird, anschauen. Obwohl sie historisch nichts mit Dracula oder Vlad Tepes zu tun hat, zieht sie als solche jedes Jahr Millionen von Besucher aus aller Welt an. Wer möchte, kann auch in der Gegend spazieren gehen.  (Tagesetappe ca. 210 km)

6. Tag: Nach dem Frühstück geht es heute gen Süden. Wir überqueren zum ersten Mal die Südkarpaten über den Bran-Pass. Die Straße geht anfangs noch durch viele Ortschaften, bis sie sich immer weiter nach oben windet. Am Kamm entlang, erfreuen wir uns an den wunderschönen Ausblicken in alle Richtungen. Nach Campulung wird der Straßenbelag schlechter. Auf halbem Weg Richtung Curtea de Arges, biegen wir auf eine Schotterpiste, die bei nasser Witterung abenteuerlich sein kann, insbesondere dann, wenn sich auch Reisebusse ihren Weg durch den Schlamm bahnen - und besichtigen das beeindruckende orthodoxe Kloster von Slanic. Danach erleben wir ein weiteres Highlight unserer Reise. Die Querung des Fagaras Gebirges von Süd nach Nord. Laut "TOP GEAR" zählt der "Transfagaras" zu den schönsten Strassen der Welt. Wir haben nun die Möglichkeit, selber zu urteilen. Von Süden her nehmen wir den Fagaras in Angriff und winden uns nach und nach auf ca. 2100 Meter. Die umliegenden Berge erreichen im Moldoveanu mit 2550 Metern ihre höchste Erhebung Rumäniens. Am Balea Lac angekommen, gönnen wir uns bei einer grandiosen Aussicht nochmal ein Kaffeepäuschen, um dann Serpentine um Serpentine die nicht minder spektakuläre Passabfahrt in Angriff zu nehmen. Am Fuße des Fagaras angekommen, geniessen wir noch schöne Strecken, mal auf nagelneuem Asfalt, mal auf Schotterpisten bis wir in Sibiu (Hermannstadt) ankommen. Noch immer überwältigt von dieser grandiosen Etappe, verzehren wir am Abend unser leckeres Abendessen. (Tagesetappe ca. 270 km)

Spektakuläre Transfagaras
Spektakuläre Transfagaras

7. Tag: Heute erwarten uns gleich zwei spektakuläre Highlights unserer Reise. Die Querung des Cinderel Gebirges von Nord nach Süd, sowie die legendäre Transalpina. Etwa 40 km lang ist die Schotterpiste im Cinderel, die teilweise sehr anspruchsvoll ist und besonders bei nasser Witterung zerfurcht und schlammig sein kann. Immer wieder begegnen uns große LKWs, die mit Holz beladen sind, die die offroad Passage umso abenteuerlicher werden lassen. Wir fahren immer weiter gen Süden durch das Hochgebirge und geniessen wunderbare Ausblicke auf Berge und Täler. Südlich des Lacul Oasa stoßen wir dann auf den ersten Teil der Transalpina. Nach unsererm Mittagessen in einer sehr schönen Pension bei Obarsia Lotrului geht es dann auf den höchsten asphaltierten Pass Rumäniens, den Urdele (2150m), der bis vor wenigen Jahren noch geschottert war, mittlerweile aber durch nagelneuen Asfalt glänzt. Der Blick auf die Berge und Täler raubt uns den Atem. In Ranca, einem Skigebiet, machen wir eine Kaffeepause. Nach der abwechslungsreichen Passabfahrt, durchqueren wir das Jiu Tal auf nagelneuem Asfalt. Das Ambiente unseres Hotels bei Petrosani, passt so richtig in die Bilderbuchlandschaft der Karpaten. Wer möchte, kann sich im Outdoor Pool vergnügen, eine Kletterwand erklimmen oder einfach nur in der Sonne ein leckeres Bier geniessen. (Tagesetappe ca. 210 km)   

8. Tag: Heute verabschieden wir uns von Petrosani und damit auch von den hohen Karpaten und fahren anfangs abwechselnd, mal über kurvige Sträßchen, mal über Pisten Richtung Nordwesten bis Merisor. In einer wunderschönen Pension in Sarmis machen wir unsere Kaffeepause. Hinter Caransebes überrascht uns eine kurvenreiche Waldstraße, die neu asphaltiert wurde. In Resita machen wir unsere Mittagspause, um die letzten Kilometer dann abwechselnd auf Hauptstrasse und kleineren Strassen bis Timisoara zurückzulegen. Dort angekommen, können wir noch ein wenig in der Stadt spazieren gehen und z.B. die beeindruckende Kathedrale besichtigen, oder einfach in unserem komfortablen Hotel entspannen. (Tagesetappe ca. 290 km) 

9. Tag: Heute heißt es, Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land, Rumänien. Nach 80 km erreichen wir die Grenze nach Ungarn, wo wir die Uhren wieder auf MEZ stellen und somit eine Stunde "zurück gewinnen". Nach Szeged geht es dann mal auf Haupt-, mal auf Nebenstraßen immer weiter Richtung Nordwesten. Leider ist die Landschaft hier sehr flach, so dass wir schon jetzt die Berge Rumäniens vermissen. So fahren wir durch die weiten ungarischen Ebenen und lassen uns in einem Restaurant den leckeren Gulasch schmecken. Bei Oroslany können wir dann tatsächlich nochmals wenigstens hügelige Landschaften genießen. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt Komarno und genießen am Abend noch ein leckeres Abschiedsessen. (Tagesetappe ca. 390 km)

10. Tag: Nach dem Frühstück geht es dann auf die individuelle Heimreise.

(Programmänderungen bleiben vorbehalten)