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Rumänien: Durch die Karpaten

Eine Entdeckungsreise durch Draculas Heimat.
Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein in den Karpaten: romantische Seen, wilde Wasserfälle, etliche Gebirgsflüsse und dichte Nadelwälder, in denen auch heute noch Braunbären leben. Bis zu 2550 Meter ragen die Gipfel der Karpaten empor. Reisende können sich daher auf viele fantastische Ausblicke freuen.  
Die Straßen sind nicht immer in bestem Zustand, mal geht es über ausgedehnte Schotterpisten entlang, mal über Schlagloch-Asphalt.  Es warten spektakuläre Etappen wie die fantastische "Transalpina" oder die Passüberquerung über den Transfagaraschan, der "schönsten Straße der Welt". Einen Kontrast zu den endlosen Wäldern und abgelegenen Dörfern mit ihren Holzkirchen bilden die quicklebendigen Städte dieses geschichtsträchtigen Landes. Die Besuche von Timisoara und Hermannstadt mit ihren erstaunlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen stehen ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung Schäßburgs mit der ältesten noch bewohnte Burganlage Europas.

Viele gut befahrbare Schotterpisten
Viele gut befahrbare Schotterpisten

TOURPROFIL:
Gesamtstrecke:
Zirka 1900 km Gesamtstrecke,
Tagesetappen: zwischen 150 und 420 km.
Fahrzeuge: Für SUV mit Allrad und mit mindestens 20 cm Bodenfreiheit geeignet
Straßenzustand:
Meist Asphalt, häufig in schlechtem Zustand, ca. 300 km Schotterpisten
Fahrkönnen:
Diese Tour ist für jeden Fahrer mit viel Erfahrung und guter Kondition geeignet. Offroad-Erfahrung von Vorteil, aber keine Bedingung.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Fahrzeuge

Keine Angst vor Pfützen
Keine Angst vor Pfützen

Preise:
Fahrer/in:          1.590 Euro
Mitfahrer/in:         1.590 Euro
EZ-Zuschlag:      370 Euro
Leistungen:
11 Übernachtungen im Doppelzimmer (Du/WC), Halbpension, Eintrittsgelder, deutschsprachige Reiseleitung, Reisesicherungsschein

Nicht enthalten:
Fahrzeug, Benzin, Mittagessen, Getränke, Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung
Termin: 22.07. - 02.08.2018, noch 5 Fahrzeuge frei

29.08. - 09.09.2019, noch genügend Fahrzeuge frei
Partner und Anmeldung: Die Reise wird in Zusammenarbeit mit dem Action Team organisiert und durchgeführt. Anmeldung unter Tel.: 0711 / 182 1845, E-Mail: reisen@motorpresse.de.

Dracula verfolgt uns allenthalben
Dracula verfolgt uns allenthalben

Programm:

1. Tag: Individuelle Anreise mit vollgetankten Fahrzeugen bis 18 Uhr zum Treffpunkthotel in Komarno (Slowakei, ca. 180 km östlich von Wien). Tourbesprechung und anschließend gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Zunächst gilt es, bis nach Rumänien vorzudringen. Eine lange Überbrückungsetappe liegt vor uns. Anfangs geht es immer an der Donau entlang, über angenehm zu fahrende Straßen mit wenig Verkehr. Sanfte Hügel und ein paar erste Kurven tauchen dann kurz nach der ungarischen Grenze auf. Nach weiteren 50 km kreuzen wir die Autobahn, fahren aber auf Landstraßen weiter bis zu unserem Restaurant bei Heves. Kurz nach der Mittagspause überqueren wir die Theiss und befinden uns schon mitten in der ungarischen Puszta. Mal auf Haupt-, mal auf Nebenstraßen bahnen wir unseren Weg durch die weiten Ebenen. Am frühen Abend haben wir es dann geschafft, wir sind in Oradea angekommen. Wir checken in unser komfortables Hotel ein und freuen uns über das leckere Abendmenü. Tageskilometer ca. 380

Häufig zu sehen: Pferdewagen
Häufig zu sehen: Pferdewagen

3. Tag: Oradea gehört sicherlich zu den schönsten Städten Rumäniens. Deshalb nehmen wir uns für einen kleinen Stadtspaziergang nach dem Frühstück etwas Zeit. Danach geht's los mit der ersten Etappe in Rumänien. Bereits nach 50 km erreichen wir das erste Bergland. Erste sanfte und lang gezogene Kurven lassen erahnen, was in den nächsten Tagen auf uns zukommen wird. Wir fahren im Tal des Crisul Negru entlang und haben herrliche Blicke auf Berge und Almen. Bald schon geht es auf die erste Passstraße. Der Belag ist mal gut, mal schlecht aber die Strecke ist großartig. In unserem netten Restaurant essen wir zu Mittag. Bei Campeni freuen wir uns über den angenehmen Kurvenswing. Typisch Rumänien: Immer wieder begegnen wir Pferdewagen, und Schafsherden kreuzen die Straße. Bald schon hinter Alba Julia erreichen wir unsere schönes Hotel außerhalb der Stadt. Jetzt haben wir uns ein gutes Abendessen verdient. Tageskilometer ca. 250

4. Tag: Heute geht es zügig weiter durch Transsilvanien, zu Deutsch: Siebenbürgen. Kleine Nebenstraßen und erste Schotterpisten wechseln sich ab. Die Landschaft ist wunderschön. Das saftige Grün der Wiesen und Weiden prägt das Bild. Bereits am frühen Nachmittag haben wir unser Etappenziel erreicht: Schäßburg. Es besitzt die noch älteste bewohnte mittelalterliche Burganlage Europas. Für die Besichtigung haben wir nun genügend Zeit, ein einheimischer Stadtführer zeigt uns die interessantesten Stellen. Danach geht es zum Abendessen in einem originellen Gewölbekeller aus dem vorigen Jahrhundert. Tageskilometer ca. 200

Über den Wolken...
Über den Wolken...

5. Tag: Auch der heutige Tag wird von grünem Hügelland geprägt. Über kleine kurvige Sträßchen und manche Schotterpisten fahren wir Richtung Osten. An einem netten Restaurant machen wir Mittagspause. Immer wieder sehen wir an den deutschen Dorfnamen, dass hier früher die Siebenbürger Sachsen lebten. Am späten Nachmittag erreichen wir unser nettes Hotel in Bran. Wer möchte, kann sich die schöne Burg Bran anschauen. Sie wird zwar als Dracula Burg verkauft - aber da diese Geschichte frei erfunden ist, hat auch diese Burg nichts damit zu tun. Sehenswerft ist sie aber allemal. Wer möchte, kann auch in der Gegend spazieren gehen. Tageskilometer ca. 210

6. Tag: Nach dem Frühstück geht es heute gen Süden. Wir überqueren zum ersten Mal die Südkarpaten über den Bran-Pass. Die Straße geht anfangs noch durch viele nette Ortschaften, bis sie sich immer weiter nach oben windet. Wir erfreuen uns an den wunderschönen Ausblicken. Nach Campulung wird der Straßenbelag schlechter, und wir fahren immer wieder auf Schotterpisten weiter. In Curtea de Arges besichtigen wir das orthodoxe Kloster. Jetzt geht es auf abwechslungsreichen Straßen weiter nach Westen, bis wir in Baile Olanesti eine sehr schön gelegene Pension beziehen. Tageskilometer ca. 190

Viele Tierearten - manchmal auch hinterm Zaun
Viele Tierearten - manchmal auch hinterm Zaun

7. Tag: Heute ist es nun soweit: Die Transfagarasch-Route, laut TOP GEAR die "schönste Straße der Welt", erwartet uns. Zunächst geht es auf kleinen Straßen und Waldpisten Richtung Osten. Bis wir in Ungureni auf die Transgarasch-Straße stoßen. Auf der Terrasse eines netten Restaurants stärken wir uns nochmals. Von nun an geht es durch die Süd-Karpaten, die im Fagarasch-Gebirge ihre höchsten Erhebungen mit knapp 2.550 m aufweisen. Wir erreichen den Stausee Vidraru, an dessen Ufern sich die Straße aufwärts schlängelt. Nun kommt die Passauffahrt Richtung Balea Lac, mit 2.050 m Höhe der zweithöchste Pass Rumäniens. Bald schon erreichen wir die Baumgrenze und fahren Serpentine um Serpentine immer höher. Schließlich haben wir es geschafft und können atemberaubende Ausblicke genießen. Viele Spitzkehren später kommen wir schließlich im Olt-Tal an. Bis Sibiu wechseln sich kleine Straßen und Pisten ab, bis wir endlich in Hermannstadt in unser Nachtquartier einkehren. Noch immer überwältigt von der Fagarasch-Überquerung verzehren wir am Abend unser leckeres Abendessen.

 

Tageskilometer ca. 220

 

 

8. Tag: Nach dem Frühstück erkunden wir die sehenswerte Altstadt von Sibiu per Stadtspaziergang. Danach fahren wir schon bald aus der Stadt und freuen uns auf eine neue Herausforderung, eine wunderschöne Waldpiste durch das Cinderel-Gebirge. Etwa 60 km lang ist die Schotterpiste, die uns durch das Hochgebirge hinweg immer weiter gen Süden führt. In Voineassa machen wir in einem netten Restaurant Stopp, um uns zu stärken. Auch danach sind die Ausblicke spektakulär. Nach unserer Kaffeepause in Obarsia Lotrului geht es nochmals einen Pass nach oben uns dann nur noch bergab. Das Ambiente unseres Hotels bei Petrosani passt so richtig in die Bilderbuchlandschaft der Karpaten.

 

Tageskilometer ca. 150.

 

Oftmals farbenfrohe Landschaftseindrücke
Oftmals farbenfrohe Landschaftseindrücke

9. Tag: Heute kann unser Gepäck im Hotel bleiben. Denn wir freuen uns auf eine Tagestour. Nach dem Frühstück wird es heute wieder spektakulär, denn der mit 2150 Metern höchste Pass Rumäniens erwartet uns. Zunächst geht es Richtung Süden durch das Jiu Tal. Die Straße ist anfangs noch voller Schlaglöcher, doch später ist sie neu asphaltiert. Bald schon biegen wir ab Richtung Novaci. Und dann geht es los, wir fahren auf die legendäre Transalpina. Kehre für Kehre geht es nach oben. Bald schon haben wir die Baumgrenze erreicht. In Ranca kehren wir zum Mittagessen ein, und danach werden die Ausblicke immer spektakulärer. Nach dem Urdele Pass geht es rechts weg auf eine fantastische Gebirgspiste. Der Blick auf die Berge und Täler raubt uns den Atem. Wieder auf einer Asphaltstraße angekommen, geht es nach Westen. Am Nachmittag erreichen wir wieder unser schönes Hotel in Petrosani. Tageskilometer ca. 180

 

10. Tag: Wir verabschieden uns von Petrosani und fahren heute abwechselnd mal über kurvige Straßen und auch mal über Hauptstraßen Richtung Westen. Hinter Hatseg überrascht uns eine kurvenreiche Waldstraße, die neue asphaltiert wurde. Doch die letzten Kilometer vor Timisoara erfreuen wir uns nochmals an Schotterpisten. In Timisoara angekommen, unternehmen wir einen Stadtspaziergang und genießen die schönen Sehenswürdigkeiten dieser eindrucksvollen Stadt. Inmitten des historischen Zentrums genießen wir unser Abendessen. Tageskilometer ca. 290

 

Über den Wolken auf dem Transalpina
Über den Wolken auf dem Transalpina

 

11. Tag: Heute heißt es, Abschied zu nehmen von diesem wunderschönen Land Rumänien. Nach 80 km erreichen wir schon die Grenze zu Ungarn. Nach Szeged geht es dann mal auf Haupt-, mal auf Nebenstraßen immer weiter Richtung Nordwesten. Leider ist die Landschaft hier sehr flach, so dass wir schon jetzt die Berge Rumäniens vermissen. So fahren wir durch die weiten ungarischen Ebenen. In einem netten Restaurant lassen wir uns den ungarischen Gulasch schmecken. Bei Oroslany können wir dann tatsächlich nochmals wenigstens hügelige Landschaften genießen. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unsere angenehme Pension. Am Abend gibt es dann noch ein leckeres Abschiedsessen. Tageskilometer ca. 390 

 

 

12. Tag: Nach dem Frühstück geht es dann auf die individuelle Heimreise.(Programmänderungen bleiben vorbehalten)