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Piemont-Ligurien: Alpines Grenzabenteuer

Schotterpisten und Berge
Schotterpisten und Berge

Italienischer Lebensstil umgarnt mit Schotterpisten vom Feinsten.

Nicht nur die feine Italienische Küche kommt einem in den Sinn, wenn man von Ligurien und Piemont erzählt. Denn auf dieser spektakulären Reise durchforsten wir auf abenteuerlichen Wegen aus Asphalt, Schotter und Stein auch die großartigen alpinen und mediterranen Landschaften. Wie ein Labyrinth durchziehen Berg- und Militärpisten diese Grenzgebiet zwischen Italien und Frankreich. Kaum durchqueren wir die Baumgrenze in den Westalpen, schon raubt uns der Ausblick in tiefe Canyons und schroffe Berge den Atem. Zu den Highlights gehört neben der Auffahrt zum Tende auch die Assietta Kammstraße. Nach so vielen fotogenen Eindrücken ist am Ende der Etappe Entspannung angesagt. So genießen wir am Abend die geschmackvollen Hotels und das leckere Essen ganz nach Italienischer Lebensart.

Keine Scheu vor Wasserpfützen
Keine Scheu vor Wasserpfützen

 

TOURPROFIL:

Gesmtstrecke: zirka 950 km

Tagesetappen: 120 - 210 km

Fahrzeuge: Für alle SUV´s mit Allradantrieb und 20 cm Bodenfreiheit geeignet.

Straßenzustand:

Schotter-, Sand- und Waldpisten, meist kleine Asphaltstraßen. Etwa 30 % offroad-Anteil.

Fahrkönnen: Diese Tour ist für jeden Fahrer mit viel Erfahrung und guter Kondition geeignet. Offroad-Erfahrung von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Mindestteilnehmerzahl: 4 Fahrzeuge.

Nervenkitzel am Abgrund sind häufig
Nervenkitzel am Abgrund sind häufig

Termin: 25.08. - 1.09.2018 noch 2 Fahrzeuge frei

Preise:

Fahrer:                  1290 Euro

Mitfahrer:              1290 Euro

EZ-Zuschlag:          340 Euro 

Leistungen:

7 Übernachtungen im Doppelzimmer (Du/WC), Halbpension, Eintrittsgelder, Mautgebühren, deutschsprachige Reiseleitung, Reisesicherungsschein

Nicht enthalten:

Fahrzeug, Kraftstoffe, Mittagessen, Getränke, Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Partner und Anmeldung: Die Reise wird in Zusammenarbeit mit dem Action Team organisiert und durchgeführt. Anmeldung unter Tel.: 0711 / 182 1845, E-Mail: reisen@motorpresse.de.

AUSSTATTUNG:

- SUV oder Geländewagen mit 4x4 Antrieb

- Straßenbereifung ist ausreichend

- Abschleppgurt

- Mobiltelefon, Stift und Notizblock

- Fotoapparat

- Müsliriegel oder kleine Zwischensnacks

Über der Baumgrenze!
Über der Baumgrenze!

Programm:

1. Tag: Individuelle Anreise zum Treffpunkthotel bei Alba in Piemont mit voll getankten Fahrzeugen bis 18:30 Uhr. Im Anschluss Tourbesprechung und etwa ab 19.30 Uhr gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Nach dem Frühstück geht es über sehr kurvige Nebenstraßen und kleine Sträßchen in hügeliger Landschaft Richtung Süden. Die Straßen sind gesäumt von Obstbäumen und Haselnusssträuchern. Wir betrachten Sandsteinschichten, rote Gräser und junge Eichen. Als wir ein Dorf namens Pareto passieren, wird es eng, und wir erlangen so bereits auf der ersten Etappe ein Gefühl für die Abmessungen des eigenen Fahrzeugs. Nach einer Kaffeepause treten wir gestärkt die Weiterfahrt über sehr enge Straßen mit Korkeichen am Straßenrand Richtung Süden an. Wir erreichen die Ortschaft Altera, in der wir unser Mittagessen zu uns nehmen. Endlich ist es soweit, wir genießen die erste Schotterpiste und den Anblick kleiner Wildbäche inmitten von üppiger Mischwaldvegetation. Nicht mehr lang lässt der Anblick des Meeres auf sich warten. Nur wenig später erreichen wir unser stilvolles Hotel im Ligurischen Bergland. Nach dem Einchecken genießen wir unser Abendessen in schönem Ambiente. Tageskilometer ca. 160

Blumenpracht und Schotterpisten
Blumenpracht und Schotterpisten

3. Tag: Heute wird es spannend, denn wir wollen die legendäre Ligurische Grenzkammstraße befahren. Nach etwa 66 kurvigen Asphaltkilometern und der Bewältigung des San Bernardo Passes erreichen wir den Einstieg in die Schotterpiste. Dann windet sich die Straße immer weiter nach oben, und wir erreichen die Baumgrenze. Die Blicke auf die schroffe Alpenlandschaft sind atemberaubend. Wir folgen nun auf über 40 Kilometern dieser geschotterten Kammstraße entlang der Grenze zu Frankreich. Immer wieder fahren wir an tiefen Abgründen entlang – unzählige Adrenalinstöße sind garantiert. Auch Wanderer, Mountainbiker und Endurofahrer lassen sich hier den Spaß nicht nehmen. Ab dem Pass von Tenda gelangen wir wieder auf Asphalt. Nach der Kaffeepause und weiteren kurvenreichen Straßen erreichen wir unser Waldhotel bei Dorneo. Unser Abendessen ist heute ein besonderer Genuss. Tageskilometer ca. 190

4. Tag: Die nächsten zwei Tage bleibt das Gepäck im Hotel, denn wir wollen per Tagestouren die Gegend erkunden. Die heutige Etappe führt uns zur Maira-Stura-Kammstraße. Weit über der Baumgrenze haben wir faszinierende Ausblicke auf die hohen Bergspitzen und schwindelerregenden tief Canyons. Die Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel sind überwältigend. Über kurvenreiche Nebenstraßen erreichen wir am Nachmittag die Provinzhauptstadt Cuneo. In der beeindruckenden Innenstadt machen wir einen Spaziergang und genießen die fotogenen Eindrücke. Leckeres italienisches Eis darf natürlich nicht fehlen. Im Anschluss fahren wir wieder in unser Hotel bei Dorneo zurück. Tageskilometer ca. 140

Alte Ruinen und kurvige Schotterpisten
Alte Ruinen und kurvige Schotterpisten

5. Tag: Heute stehen der Pass der Toten (Colle dei Morti) und die spektakuläre Varaita-Maira-Kammstraße auf der Tagesordnung. Anfangs fahren wir über den Passo Piatta bis ins Maira-Tal. Von der Passhöhe (2350 Meter) genießen wir die herrliche Aussicht. Unser Mittagessen nehmen wir in einem landestypischen Restaurant mit feinem kulinarischen Angebot zu uns. Während der Colle die Morti asphaltiert ist, kommen wir bei der Varaita-Maira-Kammstraße in den Genuss einer fantastischen teilweise grobschottrigen und tief ausgewaschenen Piste. Sie ist von einem Blumenmeer aus gelben, lilafarbenen und weißen Blüten umgeben. Landschaftlich sind beide Tagesabschnitte absolut großartig. Tageskilometer ca. 130

6. Tag: Heute verlassen wir die Cuneo Region und fahren auf einer farnumsäumten Piste weiter Richtung Norden. Über Frassino geht es durch ein Tal zunächst Richtung Westen. Bald schon fahren wir über eine kurvenreiche Passstrecke nach oben an die französische Grenze und überqueren den Col Agnel bei 2700 Metern. Nachdem wir kurz danach unser Café erreicht haben, raubt uns der Ausblick auf die über 3000 Meter hohen Gipfel den Atem. In Arvieux genießen wir zur Mittagszeit feinste französische Leckereien. Über Briancon erreichen wir wieder die Grenze zu Italien. Die Vegetation ist hier auch im August noch sehr üppig. Am Spätnachmittag erreichen wir unser nettes Hotel in der Olympiastadt Sestriere. Hier legen wir eine kurze Verschnaufpause ein und wappnen uns für das nächste Highlight des Tages: die fantastische Assietta-Kammstraße. Meist auf geschottertem Untergrund fahren wir diese Strecke und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus über die endlosen sehenswerten Ausblicke weit in die tiefen Täler und die himmlischen Wolkenformationen. Das Abendessen haben wir uns an diesem Abend besonders verdient. Tageskilometer ca. 210

Pitoreske Ortschaften
Pitoreske Ortschaften

7. Tag: Am heutigen Tage unternehmen wir erneut eine Tagestour in die Umgebung. Nach einem ausgedehnten Frühstück brechen wir auf zur beeindruckenden Burg von Fenestrella. Unsere Fahrt geht weiter durch einen Naturpark mit kräftiger Vegetation über den Col de Finestre. Gegen Mittag erreichen wir Susa und stärken uns mit einem schmackhaften Mittagessen. Der letzte Höhepunkt dieser Reise lässt nicht länger auf sich warten: Die Roterel Runde am Lac Du Mont Cenis. Diese schwierige, an eine alte römische Straße erinnernde Bergpiste können wir nur bei guten Bedingungen fahren. Mit ein wenig Glück werden uns auf der von Sträuchern eng bewachsenen Piste keine weiteren Fahrzeuge begegnen, bis wir noch eine Kaffeepause am türkisfarbenen See einlegen. Mit großem Appetit nehmen wir unser letztes gemeinsames Abendessen in unserem Hotel zu uns. Tageskilometer ca. 165

8. Tag : Nach dem Frühstück geht es wieder individuell zurück nach Hause.

(Programmänderungen bleiben vorbehalten)